ZuMa’s Galerie – Zufall

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Zugehörigkeiten

Monats-Archive: September 2014

Zauberhafte ZuMa BurMa Zwillinge …

… erblickten am 19. September das Licht der Welt. Als würden sich alles unsere Mutterkatzen im Vorfeld absprechen, wurden auch diese Kinder wieder einmal im Doppelbett geboren. Unsere aufgeregte, erstgebärendes Fleckenwunder (ich konnte sie leider auch nicht beruhigen!) schickte Ihre Kinder am späten Freitag Abend schnatternd auf den Weg.

Zwei Chocolate-Torties warten...

Zwei Chocolate-Torties warten…

Ein frisch geschlüpfter roter Blitz

Ein frisch geschlüpfter roter Blitz

Zuerst schlüpfte unser großer, roter Junge mit dem Kopf voran. Meine Güte hatte er es eilig. Eigentlich schlüpfte er nicht, er schoss wie ein orangefarbener Blitz ins Licht der Welt und brauchte dann seine Zeit, um im Hause ZuMa BurMa richtig anzukommen. Strampelnd und krabbelnd suchte er nach “seiner” Milchquelle und fand sie nicht, oh weh! Die große Auswahl schien ihn zu überfordern. Nach 15 Minuten entschied er sich für eine “ausgebaute Mittellage”, saugte sich fest und ließ sie  – nun endlich gefunden – nicht mehr los. Ich weiß auch nicht so recht was ihn so anziehend für mich macht, werde nochmal darüber nachdenken.

Eine Stunde warteten wir auf unser “blaues” Mädchen. Sie entschied sich für die Steißlage und,

...und jetzt auch das Mädchen

…und jetzt auch das Mädchen

anders als ihr Bruder, nahm sie sich Zeit für die Ankunft bei uns. Ein Wort zu “blau”! Ein chocolate Papa und eine Chocolate-tortie Mama können kein “blaues” Kind zeugen!!! So was weiß unsere Menschin natürlich, trotzdem sah das Fellchen “blau” aus (auch wenn die Fotos jetzt anders zeigen!). Wir glauben sie ändert ihr Fellchen noch in Richtung “chocolate” oder “chocolate-tortie”, mal sehen was passiert.

süße chocolate Träume oder vielleicht chocolate-tortie Traume, wer weiß?

süße chocolate Träume oder vielleicht chocolate-tortie Traume, wer weiß?

Ganz anders als der rote Bube suchte sie sofort nach der Nahrungsquelle! Mädchen wissen was wichtig ist, ich sehe das täglich bei Nele, Anne-Grethe, Gloria, Cappuccina und Yoda. Sie sind so viel zielstrebiger als Siva und ich… . Und was soll ich Euch berichten, sie wollte, was der kleine Kater schon hatte! Sie hatte 7 andere Zitzen zur Auswahl, keine andere hat ihr gefallen, egal welche unsere Menschin ihr anbot. Sie wollte die brüderliche Milchquelle, genau diese und sonst keine! Wie eine Wilde hat sie getobt und gekämpft, ihren Bruder versucht weg zu kicken und … gewonnen. Aber wir Jungs sind Gentlemans und außerdem gibt der Klügere nach.

... unsere Zwillinge - angekommen!

… unsere Zwillinge – angekommen!

 

Diesen Schlagabtausch gab es nur einmal. Jetzt teilen sich auf gleicher Höhe sozusagen, der eine die rechte, der andere die linke Seite der Michbar! Kurze Zeit später hörte ich nur noch Schurren und Schmatzen aus der größen Kuschelhöhle (die Wurfkiste hatte unser Fleckenwunder ganz ausdrücklich abgelehnt). Unsere Menschin nahm’s gelassen und verhielt sich so wie wir weisen Männer.
purer Genuss

purer Genuss

Der Platz im Bauch ihrer Mama war großzügig bemessen und so hatte sie reichliche Entfaltungsmöglichkeiten.  Sie wurden mit ordentlichen Gewicht geboren und verdoppelten bereits nach 5 Tagen ihr Geburtsgewicht, sind sie doch kräftige Säugerlein. In den vorangegangenen Würfen sprach ich immer von “Fiepies”, diese Bezeichnung ist völlig fehl am

ein rotes Säugerlein

ein rotes Säugerlein

Platz, weil diese Zwillinge nur trinken und schlafen und trinken und schlafen! Nix mit fiepen.

Ihr Äuglein sind noch fest verschlossen, auch hier ein Unterschied zu den vorherigen Wurfen, wenn ich mich so recht erinnere. Das ist schon etwas verwunderlich, weil sie sich doch

Die "I"-Zwillinge, einen Tag alt

Die “I”-Zwillinge, einen Tag alt

gut Zeit gelassen haben mit ihrer Geburt.

Sonst kamen unsere Kleinen immer am 63. Tag, da konnten wir die Uhr nach stellen. Vielleicht gab’s auf dem Weg hierher eine Umleitung oder einen Streik der Störche, wer weiß das schon.

Mama und die Zwillinge sind groß, propper, wohlauf und gesund, das ist das Wichtigste. Herzlichen Glückwunsch an unsere Mama und ihre zwei “I”-Kinder.

Wunderbare Geburtstagsgrüße von Eurem Kindererzieher Fraggle,

im Namen der ganzen ZuMa BurMa Bande.

stolze Mama!

stolze Mama!

 

Bildungsservietten oder das “Wie” beim Füttern!

Grünen Woche 2013 Fotografin: Monika Dittberner

Cappuccina und ihre Sicht der Dinge

Welches Nassfutter gut oder schlecht ist, und warum B.A.R.F.en das bessere Futter für uns ist (keine Frage), soll nicht Gegenstand dieses Artikels sein. Über gewisse kleine, braunbunte Kügelchen mit merkwürdigem Geruch schweige ich lieber – Nahrung ist etwas anderes!!! Mir liegt -aus gegebenem Anlass – das “WIE” am Herzen. In Absprache mit Shiva, Fraggle, Nele, Anne-Grethe, Gloria, Yoda und unserem Familienbesuch Eduard und Funny erzähle ich Ihnen, worauf wir bei unserer Futteraufnahme Wert legen.

Wir verabscheuen verschmutzte Schnurrhaare und hassen es, wenn sie beim Fressen ständig irgendwo anstoßen! Bedenken Sie bitte, unsere Schnurrhaare sind sensibelste Seismographen zur Welterkennung und eines unserer hochentwickelten Wahrnehmungsorgane. Wir achten und pflege sie sehr und bevorzugen aus diesem Grund flache, weite Schalen mit niedrigem Rand. Der kleine Rand dient dazu, dass sich das Futter nicht über denselbigen schieben lässt. Geeignet sind flache Suppenteller (die 2. Wahl von IKEA wäre notfalls akzeptabel) oder die wunderbaren Fressnäpfe (16 cm im Durchmesser/200ml) der Firma  KARLI!

so wünschen wir unsere "Futternäpfe"

so wünschen wir unsere “Futternäpfe”

Wir bevorzugen Porzellan, Glas oder Steingut. Warum? Sie scheppern nicht so gräßlich wie Metallteller (wer einmal aus dem Blechnapf fraß, weiß wovon ich spreche!) und bleiben stabiler stehen. Darüber hinaus lässt sich so ein Teller für unsere Menschin leicht reinigen und gut anwärmen. Es soll noch anders geben, Kunststoff genannt … nicht einmal für unsere Babys!

Wir gehen selbstverständlich und immer davon aus, dass wir zu jeder Mahlzeit einen gereinigten und angewärmten Futterteller erhalten. Sie benutzen Ihre Teller sicher auch kein zweites Mal ohne Reinigung und in jedem besseren Restaurant gibt es angewärmte Teller (so wurde uns jedenfalls berichtet!), oder?

Nele liebt erhöht stehende Futterteller

Nele liebt erhöht stehende Futterteller

Nicht nur Fraggle und Shiva lieben erhöht stehende Futterschalen, auch wir Jüngeren mögen diese bequeme Form der Futteraufnahme.  Das”erhöht” bezieht sich auf zwei Aspekte: Um uns nicht so weit nach unten beugen zu müssen lieben wir Futterteller auf Brusthöhe. Sie brauchen nur einen dieser überflüssigen, weil viel zu engwandigen, Futternäpfe umdrehen, um sie als Abstandshalter zu benutzen (siehe Foto links).

Der zweite Aspekt bezieht sich auf die Gesamthöhe der Futterstelle. Nele, Anne-Grethe, Gloria und Yoda bevorzugen die Futteraufnahme auf den Arbeitsflächen der Küche oder auf den breiten Fensterbänken. Zugluftfrei behalten wir den Überblick!

Shiva, Fraggle und ich bestehen ausschließlich auf eine hohe Darreichungsform des Tellers! Er darf gern auf dem Boden stehen, wenn sich dieser nicht zu kalt für unsere Pfoten anfühlt. Kalte Fliesen oder kaltes Laminat,  ein “no go”! Mögen Sie sicherlich auch nicht!

Unsere Wasserschalen sind große und weite (20 cm im Durchmesser, gern auch mehr) Gefäße, meistens aus stabilem Glas. Die Billigsten kauft Menschin bei Nanu-Nana, als Glaszylinder für Blumen bei IKEA oder bei http://4holidayhomes.eu. Edelvarianten gibt’s zum Beispiel von Lambert oder LEONARDO.

Unsere diversen "Wasserstellen"

Unsere diversen “Wasserstellen”, für das Foto hier zusammen gestellt, sonst verteilt in der Wohnung

Bei uns müssen immer mehrere dieser Wassergefäße stehen, einige von uns lieben 24 oder 48 Stunden abgestandenes Wasser, andere frisches. Unsere Menschin hält es so: jeden Tag eine neues Behältnis mit Frischwasser für uns und das mit altem Wasser für die Blumen, klappt gut so.

Außerdem gibt es ständig wechselnde Orte für die Wassernäpfe. Eine kleine tägliche Überraschung unserer Menschin an uns, lieben wir doch diese kleine Veränderungen. Noch etwas, Wasser hat nichts in der Nähe unseres Futters zu suchen, also bitte Abstand halten!

Unsere aufgetauten Eintagsküken wünschen wir auf Bildungsservietten gereicht. Sie fragen sich sicher: “Was ist eine “Bildungsserviette” (abgekürzt “BS” niemals “BZ”!)? Eine Bildungsserviette ist die Doppelseite einer Tageszeitung. Ohne Kunstbanausen sein zu wollen, aber auf Aktualität, Herausgeber oder Leitartikel “pfeifen” wir (im Gegensatz zu unsere Menschin), nicht auf Sauberkeit! Folglich bevorzugen wir Innenseiten ohne Kaffee-, Tee- oder Marmeladenflecken!

Yoda und Anne-Grethe vernaschen ihr Rohfutter auf ihren Bildungsservietten

Yoda und Anne-Grethe vernaschen ihr Rohfutter auf ihren Bildungsservietten

Diese Bildungsservietten werden von unserer Menschin genau an unseren Lieblingsplätzen abgelegt. Selbstverständlich bekommt jede von uns ihre eigene Serviette, belegt mit einem Eintagsküken,mittig! Bei Bedarf folgt ein zweites, manchmal auch noch ein drittes Hühnchen. So können wir sehr zivilisiert unsere Futteraufnahme als Canivoren gestalten. Selten spritzt der Inhalt weiter, als die “BS” groß ist. Mögliche Nahrungsreste kann unsere Menschin sofort und völlig unkompliziert in die Biotonne entsorgen.

Bildungsservietten schützen den Teppich!

Bildungsservietten schützen den Teppich!

Wundern Sie sich nicht, Hühnchen wollen wir nicht auf “Augenhöhe” serviert bekommen. In dieser Situation reizt uns die archaische Form der Futteraufnahme, wild, animalisch… . Vergleichbar vielleicht mit Ihrer Erlebnisgastronomie in Berlin, Hamburg, Düsseldorf oder München.

Zurück zum “WIE”: Wir sind Katzen und mögen häufige, dafür kleinere Portionen (außer bei Küken!), etwa so, wie unsere Vorfahren sich zu ernähren pflegten. Unsere Menschin reicht uns zu unterschiedlichen Zeiten, aber immer 3 -5 Mal täglich Futter (unsere Babys natürlich häufiger). Ja, nicht nur unsere Jüngsten bekommen mehrmals täglich ein Portionchen, auch wir genießen kleine Snacks zwischendurch.

Hier ein Beispiel für eine Mahl-Zeitenfolge an Werktagen: 5.30 – 7.00 -17.00 – 20.00 – 23.00 Uhr, an Wochenenden variieren die Zeiten natürlich, meistens oriertieren wir uns dann an: 8.00 – 12.00 – 16.00 – 20.00 – 23.00 Uhr.  Gelegentlich fällt eine Futtergabe aus, was soll’s. Wir werden nicht verhungern, gibt es doch bei uns immer

Erste Fressversuche unter dem strengen Blick von Mama Anne-Grethe

Erste Fressversuche unter dem strengen Blick von Mama Anne-Grethe

genügend Nahrung. So müssen wir weder schlingen, uns am Teller vordrängen oder Futter aggressiv verteidigen. Wir wissen von Kindertagen an, hochwertiges Futter ist immer und reichlich vorhanden. Wir mussten (im Gegensatz zu vielen Findelkindern) nie Hunger leiden. So benötigt nicht jeder von uns einen eigenen Teller, sondern wir genießen gemeinsam. Wir halten’s nur beim Hühnchen anders.

Frisches Fleisch und frisches Nassfutter darf schon mal bis zur nächsten Futterzeit stehen. In der Natur bleibt ein geschlagenes Futtertier ja auch liegen und wird nicht im Kühlschrank aufbewahrt….

Die kleinen Krüstchen am Nassfutter mögen wir gern knabbern. So etwas geht natürlich nur bei kühlerem Wetter, in großer Hitze entsorgt unsere Menschin Reste sofort!

Fressversuche auf der Bildungsserviette

Fressversuche auf der Bildungsserviette

Noch etwas für Neueinsteiger! Auf den Nassfutterdosen gibt es  einiges zu lesen. Hier soll nur ein Aspekt erwähnt sein (mehr dazu in einer späteren Ergänzung). Die Darbietung des Futters in Raumtemperatur. Nun ja, wir Katzen fangen doch kein Futtertier, um es später, sozusagen abgehangen zu verspeisen. Wir jagen und töten unsere Beute und fressen sie sofort danach! Daraus leitet sich allerdings eine andere Temperatur ab, nämlich die Körpertemperatur unseres Beutetiers. Wir erhalten (und bevorzugen) deshalb angewärmtes Futter von unserer Menschin.

Es gäbe noch vieles anzumerken. Doch für heute soll das genügen!

Spätsommerliche Futtergrüße von mir und der restlichen ZuMa BurMa Katzen Bande

Egal was die Werbung vorgibt - so nicht! Auch nicht mit Petersilie...

Egal was die Werbung vorgibt – so nicht! Auch nicht mit Petersilie…

Ihre/Eure Cappuccina

Ach ja, noch was: Wir fressen gerne Frischfleisch in großen Stücken (wir kauen gern!), aber zerkleinert uns das Dosenfutter, bitte. Unzerteilt mögen wir es nicht!